5. Ausschreibung 2017

Förderprogramm „Andreas Wesch“ für Aktivitäten zur Verbreitung der katalanischen Sprache und Kultur im deutschsprachigen Raum 5. Ausschreibung (2017)

 

Der Deutsche Katalanistenverband e.V. schreibt für 2017 zum fünften Mal ein Förderprogramm für Aktivitäten zur Verbreitung der katalanischen Sprache und Kultur im deutschsprachigen Raum aus. Das Programm ist im Gedenken an den katalanistischen Sprachwissen­schaftler und ehemaligen  Präsidenten des Verbandes Andreas Wesch benannt und unterstützt Veranstaltungen und Projekte mit Bezug zur Katalanistik im deutschsprachigen Raum.

 

Im Rahmen des Förderprogramms stellt der Deutsche Katalanistenverband jährlich insgesamt die Summe von 1000 Euro für wissenschaftliche oder kulturelle Veranstaltungen und Projekte zum Katalanischen, die im deutschsprachigen Raum stattfinden und einem deutschsprachigen Publikum zugänglich sind. Ausgenommen ist die Förderung von universitären Abschlussarbeiten, Dissertations- oder Habilitationsschriften[1].

 

Für die fünfte Ausschreibung des Förderprogramms „Andreas-Wesch“ kommen Veranstaltungen und Projekte in Betracht, die zwischen dem 01.08.2017 und dem 31.12.2018 durchgeführt werden.

 

Zur Bewerbung sind einzureichen:

·       Beschreibung der geplanten Veranstaltung / Projektskizze (ca. eine A4-Seite)

·       Kostenplan für die geplante Veranstaltung / das geplante Projekt

 

Über die Vergabe der Programmgelder entscheidet der Vorstand des Deutschen Katala­nistenverbands e.V. Der Vorstand behält sich vor, das Fördergeld auf mehrere Bewerber aufzuteilen.

 

Antragsschluss für die fünfte Ausschreibung des Förderprogramms „Andreas Wesch“ ist der 31. Juli 2017 (Datum des Poststempels / Eingang der E-Mail). Die Entscheidung über die Vergabe wird den Bewerbern bis Mitte September 2017 mit­geteilt. Nach Abschluss der Veranstaltung / des Projekts ist dem DKV ein schriftlicher Bericht zu übersenden, der als Nachricht in den Mitteilungen veröffentlicht wird.

 

Bewerbungen sind (per Post oder E-Mail) zu richten an: Geschäftsstelle des Deut­schen Katalanisten­verbands e.V., Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Romanistik, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin oder die Schriftenführerin roviro(at)uni-bremen.de.

 


[1]Diese Arbeiten fördert der DKV mit seinem Forschungsstipendium „Rudolf Brummer“ bzw. mit dem „Brigitte-Schlieben-Lange-Preis“.

Organisatorisches

Bewerbungsschluss für die fünfte Ausschreibung des Förderprogramms Andreas Wesch ist der 31. Juli 2017. Die Entscheidung über die Vergabe wird den Bewerbern bis Mitte September 2017 mitgeteilt. 

Bewerbungen sind (per Post oder E-Mail) zu richten an: Geschäftsstelle des Deutschen Katalanistenverbands e.V., Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Romanistik, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin oder an die Schriftenführerin roviro(at)uni-bremen.de

Andreas Wesch

Andreas Wesch wurde am 2.12.1961 in Darmstadt geboren und gehörte zu 

einer Generation, für die sich aus dem Heimatverlust der Eltern eine Offenheit 

gegenüber Heimaten, aber auch Heimatsuche ableiteten: Langen in Hessen, 

eine indirekte Erinnerung an Böhmen, Salzgitter, Berlin-Kreuzberg dann 

Freiburg, Köln, und ein Stückweit die ganze Romania waren nicht nur seine 

Wirkungsorte, sondern jeweils auch seine Heimat, und dies nicht nur im 

rezeptiven Sinne eines persönlichen Empfindens, sondern auch durch das Sich- 

Einbringen als Mensch und Persönlichkeit, was zur offenen Aufnahme durch 

all diejenigen führte, die ihn gerne als einen der ihren schätzten. 

 Seine romanistische Ausbildung erhielt Andreas Wesch an der FU 

Berlin; zur ersten iberoromanischen Heimat wurde, nach zunächst eher 

galloromanischer Prägung, Barcelona, und bis zu seinem Lebensende war von 

dieser Zeit an das Katalanische eines seiner bevorzugten Beschäftigungs- 

gebiete: (aus dem Nachruf auf Andreas Wesch v. Johannes Kabatek, Mitteilungen des DKV 48/2009) (mehr)