15. Ausschreibung (2017)

„Brigitte-Schlieben-Lange“-Preis für Katalanistik des DKV

15. Ausschreibung (2017)

 

Der Deutsche Katalanistenverband e.V. schreibt für 2017 zum 15. Mal einen Preis für eine aus­zeichnungswürdige Qualifikationsarbeit zur Katalanis­tik aus, der im Gedenken an die bedeu­tende katalanistische Sprachwissen­schaftlerin Brigitte Schlieben-Lange benannt ist und durch wel­chen heraus­ragende Studienleistungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler honoriert wer­den sollen.

 

Der Brigitte-Schlieben-Lange-Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird für eine Staats­examens-, Magister- oder Diplomarbeit oder eine Master-Thesis vergeben, die bisher un­veröffent­licht ist, an einer Hoch­schule des deutschsprachigen Raums einge­reicht worden ist und sich mit einem Thema aus der Katalanistik (oder unter komparatistischem Einbezug katalanischer Sprache und Kultur) befasst. Bachelor-Arbeiten, Dis­sertationen und Habilitationsschriften können nicht vor­geschlagen werden. Das Thema der zu prämierenden Arbeit muss den Forschungsschwerpunkten Brigitte Schlieben-Langes zuzurechnen sein, zu denen u.a. die Soziolinguistik, die deskriptive Lin­guistik, die Minderheitenforschung, die Sprachphilosophie und die Erforschung der Gattungs- und Diskurstraditionen zählten.

 

Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer; auch Selbstvorschläge der Verfasserinnen und Verfasser sind zulässig. Für die 15. Ausschreibung des Bri­gitte-Schlieben-Lange-Preises für Katalanistik kommen Arbeiten in Betracht, die zwischen dem 1.1.2015 und dem 31.12.2016 angenommen worden sind. Zur Bewerbung sind einzureichen:

·       ein Exemplar der zur Prämierung vorgeschlagenen Arbeit, das beim DKV verbleibt;

·       ein tabellarischer Lebenslauf der Verfasserin / des Verfassers mit Anga­ben zur universitären Ausbildung, aus denen ein auch katalanistisch ori­entiertes Studieninteresse der Verfasserin / des Verfassers hervorgeht;

·       ein Begleitschreiben oder – im Falle eines Selbstvorschlags – eine Be­scheinigung der betreuen­den Hochschullehrerin / des betreuenden Hoch­schullehrers über die Benotung, die für die vorge­schlagene Arbeit verge­ben wurde, oder eine Zeugniskopie, aus der die Benotung der Arbeit ersichtlich ist.

 

Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand des Deutschen Katala­nistenverbands e.V., wobei externe Gutachter hinzugezogen werden können.

 

Bewerbungsschluss für die zehnte Vergabe des Brigitte-Schlieben-Lange-Preises für Katala­nistik ist der 31. Juli 2017 (Datum des Poststempels). Die Entscheidung über die Vergabe wird den Bewerbern bis Mitte September 2017 mit­geteilt. Mit dem Preis ist eine bis Ende 2018 kostenfreie Mitglied­schaft im Deutschen Katalanistenverband e.V. verbunden.

 

Bewerbungen sind zu richten an: Geschäftsstelle des Deut­schen Katalanisten­verbands e.V., Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Romanistik, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin oder die Schriftenführerin roviro(at)uni-bremen.de

 

 

Organisatorisches

Bewerbungsschluss für die 15. Vergabe des Brigitte-Schlieben-Lange-Preises für Katalanistik ist der 31. Juli 2017. Die Entscheidung über die Vergabe wird den Bewerbern bis Mitte September 2017 mitgeteilt. Mit dem Preis ist eine bis Ende 2018 kostenfreie Mitgliedschaft im Deutschen Katalanistenverband e.V. verbunden.

Bewerbungen sind (per Post oder E-Mail) zu richten an: Geschäftsstelle des Deutschen Katalanistenverbands e.V., Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Romanistik, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin oder an die Schriftenführerin roviro(at)uni-bremen.de

Brigitte Schlieben-Lange

 

Brigitte Schlieben-Lange, 1943 geboren, studierte in München, Aix-Marseille und Tübingen die Fächer Romanistik, Germanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft und Philosophie. Nach dem Staatsexamen und der Promotion bei Coseriu (1970) wurde sie Assistentin in Freiburg, von wo sie aber bereits 1974 - sehr jung und als eine der damals sehr wenigen Professorinnen - auf einen Lehrstuhl für Romanische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Frankfurt/Main berufen wurde. 1978 lehnte sie einen Ruf an die Technische Universität Berlin ab. 1991 folgte sie dann dem Ruf auf den Tübinger sprachwissenschaftlichen Romanistik-Lehrstuhl, den sie bis zuletzt innehatte. Verschiedene Gastprofessuren führten sie ins Ausland (Brasilien, Italien, Spanien, USA).  [Aus dem Nachruf http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/Tun/Tun99-12.htmlvon Peter Koch] [mehr]