Preisträger und Stipendiaten (seit 1999)
Die folgende Aufstellung liefert eine Übersicht über die bisher verge-
benen „Brummer“-Stipendien und „Schlieben-Lange“-Preise seit 1999 und
deren Dokumentation in den Mitteilungen. Den Schlieben-Lange-
Preisträger/innen wird jeweils angeboten, eine Zusammenfassung der
prämierten Magister-, Staatsexamens- oder Diplomarbeit in den Mitteilungen
zu veröffentlichen; Die Brummer-Stipendiat/innen sind aufgefordert, uns nach
Abschluss ihres Forschungsprojekts einen Bericht zuzusenden, der dann
ebenfalls in den Mitteilungen veröffentlicht wird. Auf diese Weise soll
maximale Transparenz bei den vom DKV vergebenen Auszeichnungen
hergestellt werden, vor allem aber sollen die Arbeiten und Ergebnisse der
Ausgezeichneten auf diesem Weg dem katalanistischen Fachpublikum
nähergebracht werden.
1999:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Michael Ebmeyer (Tübingen): „Umgang mit Kulturkon-
flikten im Theater der 1990er Jahre in Barcelona und Berlin“ (Nr. 40/S. 53)
Thomas Gergen (Saarbrücken / Poitiers): "Die katalani-
sche Friedensbewegung des 11. und 12. Jahrhunderts" (Nr. 40/S. 54)
2000
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Edmund Voges (Kiel): "Riga – Barcelona – Madrid
1888–1929. Spaniens Blick nach Norden und die Konstruktion einer katalani-
schen Moderne" (Nr. 42/S.52)
Corinna Waffender (Berlin): "Frauen schreiben Groß-
stadt – Berlin und Barcelona aus der Feder zeitgenössischer Schriftstellerin-
nen: ein deutsch-katalanischer Vergleich" (Nr. 42/S. 42)
2001:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Sophia Simon (Leipzig): "Sprachliche und kulturelle
Identität der Katalanen in L’Alguer" (Nr. 44/S. 18)
2002:
Rudolf-Brummer-Stipendium
Katharina Wieland (Würzburg / Berlin): "Lebensweise
und mündlicher Sprachgebrauch der Jugendlichen in Katalonien (speziell in
Barcelona) im Spannungsfeld zwischen einem Kodex der Autonomie und den
allgemeinen Sprachnormen des Katalanischen" (Nr. 44/S. 27)
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Sandra Herling (Siegen): "Kastilisch, Normkatalanisch und
Mallorquinisch auf Mallorca“ (Nr. 43/S. 49)
2003:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Cornelia Eisner (Wien): „L’aplicació de la Llei de
Política Lingüística a Catalunya: estat de la qüestió“.
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Annelise Hartkopf (Mannheim): „Der Sprachgebrauch in
einer katalanischen Kleinstadt – eine ethnographische Studie“ (Nr. 45/S. 53)
2004:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Christine Hupfer (Berlin): „Veduten des Übergangs.
Fotografie und Stadtform – Aspekte zeitgenössischer Stadtbilddokumentation.
Das Beispiel Barcelona“.
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Kirsten Süselbeck (Berlin / Marburg): „Sprache, Nation und
Identität. Sprachpolitische Diskurse im Kontext von Nationalismus am Bei-
spiel Katalonien“.
2005
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Matthias Heinz (Tübingen): "Silbenstruktur und Phono-
taktik des Katalanischen in der Diachronie“
Isabel Müller (Berlin): „Zwischen Naturwissenschaft und
Theologie – Das Werk des valencianischen Dichters Ausiàs March“(Nr. 48/S. 46)
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Susan Flocken (Freiburg im Breisgau): „Die Sonderstellung
des Katalanischen als europäische Minderheitensprache“ (Nr. 49/S. 72)
2006
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Patrick Eser (Marburg): „Identitätsraum Katalonien – Territoriale Konzepte
Kataloniens im Katalanismus“ (Nr. 48/S. 26)
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Nicole Grüner (Frankfurt a.M.): "Die Motivation zum Erwerb des
Katalanischen bei Deutschsprachigen"
2007
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Linda Wormsbecher (Herford): „El caganer. Volkskundliche Anatomie einer
katalanischen Krippenfigur“ (Nr. 49/S. 62)
Christian Läpple (Eichstätt): „Spanische und katalanische Sprachpolitik:
Sackgasse oder Erfolgsstory? Das Instituto Cervantes im Vergleich mit dem
Institut Ramon Llull“ (Nr. 48/ S. 22)
David Kerler (Neu-Ulm): „Postmoderne Palimpseste: Intertextualität als
Modus der hermeneutischen Reflexion im englischen, katalanischen und
spanischen Roman der Gegenwart“ (Nr. 48 / S. 24)
Thomas Gergen (Frankfurt am Main): „Lebenspartnerschaften im
Rechtsvergleich: Balearen, Deutschland, Frankreich“
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
nicht vergeben
2008:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Frauke Schmidt (Köln): "Freundschaft als literaturgeschichtliche Relation am
Beispiel der spanischen Lyrik der Moderne: Carlos Barral, Jaime Gil de
Biedma, José Agustín Goytisolo, Gabriel Ferrater" (Nr. 49/S. 67)
Dr. Anke Wunderwald (Berlin): "Die katalanische Wandmalerei im
Einflussgebiet der Diözese Urgell vom Ende des 11. bis zum 12. Jahrhundert".
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Gloria Ernst (Freiburg): „Das Valencianische im 21. Jahrhundert -Status und
Perspektiven einer Minderheitensprache zwischen Tradition und Stillstand“
2009:
Rudolf-Brummer-Stipendium:
Esther Gimeno Ugalde (Wien): „Pluralitat a la gran pantalla: “hibriditzacions”
culturals i lingüístiques al cinema català contemporani“
Martina Clemen (Göttingen): „Wahrnehmung und Vermittlung von Geschichte
in katalanischen Geschichtslehrwerken der Educació Secundària Obligatòria“
Brigitte-Schlieben-Lange-Preis:
Gabriela Hasenbaur-Venetz (Zürich): „La gramaticalización del pretérito
perifrástico catalán anar+infinitivo (siglos XIII a XV). El proceso y sus causas
– una aplicación de las teorías de gramaticalización y de los conceptos de la
lingüística cognitiva” (Nr. 49/S. 72)